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Die Gegenwart ist geprägt von neuen Herausforderungen: Globalisierung, rasante demographische Veränderungen, ökologische Probleme, eine zunehmende Individualisierung. Die Benedictus Stiftung möchte sich sowohl den großen Fragen der Weltgemeinschaft als auch den Belangen des Individuums widmen. Sie weiß sich ausdrücklich dem Ideal sozialer Gerechtigkeit auf der Basis des christlichen Menschenbildes verpflichtet. Die Stiftung möchte sich mittels der von ihr geförderten Aktionen auf dialogische Weise mit den geistigen Strömungen der Gegenwart auseinander setzen. Sie will die Schätze der christlichen Überlieferung allen anbieten, die nach Orientierung und Wertebewusstsein suchen. Angestrebt ist die Belebung der Diskussion über den Menschen und die für ihn unentbehrlichen Werte. Dabei soll die christliche Perspektive den Ausgangspunkt bilden.
Es geht nicht um intellektuelle Besserwisserei, sondern um den Streit im guten Sinn. Gefördert werden soll der Austausch von Gedanken und Konzepten zum Wohl möglichst vieler Menschen in Europa. Entscheidend bleibt dabei das Bild vom Menschen: die unantastbare Würde von Frau und Mann, das Recht jedes Einzelnen auf geistige Selbstbestimmung, die Notwendigkeit sozialer Verantwortung, die Ehrfurcht vor den religiösen Überzeugungen in der Welt.
Die Stiftung versucht, durch die faire Auseinandersetzung mit alternativen Positionen auf die Gesprächsfähigkeit innerhalb der gegenwärtigen Gesellschaft einzuwirken.
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